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Es is' so Brauch 

Gemma Osterkreuz-Hoaz'n schau'n!

Seit vielen Jahrzehnten ist es in der Südlichen Weststeiermark Brauchtum zu Ostern als Ausdruck der Freude über die Auferstehung Jesu Christi weithin sichtbare Feuer anzuzünden, die so genannten "Freudenfeuer". Am Anfang haben die Bauern das angefallene Abfallholz, vorwiegend Stauden, Weinreben und Äste zu einem Haufen auf den Hügeln zusammengetragen und am Karsamstagabend nach der Auferstehungsfeier angezündet. Das Osterfeuer wurde dann in vielen Orten durch das "Zeichenfeuer" ersetzt. Auf einem weithin sichtbaren Kreuz wurden christliche Sinnbilder um Leuchten gebracht – früher noch mit Blechdosen, in denen Pech oder Öl brannte. Die Blechdoesen wurden spüter durch Glühbirnen ersetzt und so konnten durch diese technische Installationen sogar verschiedene Sinnbilder gezeigt werden. Mündlichen Überlieferungen zufolge wurden in unserer Region bereits 1938 mehrere Kreuze aufgestellt und dieser Brauch wird bis heute von Dorfgemeinschaften und Vereinen weitergepflegt.  

Basierend auf diesem Brauchtum wurde im Jahr 2010 die Veranstaltung "Kreuz hoaz'n" gegründet, wo die Bsucher ab Karsamstag eine Woche lang die Osterkreuze in der Umgebung von Eibiswald bis nach Wies und Deutschlandsberg bewundern können. Die Osterkreuz-Touren stehen auch als Download mit dem App Rad & Wandern Süd & Weststeiermark unter Schilcherland/Wandern/Wanderung/Themenweg zu Verfügung. 

                       Die Betriebe der Region Eibiswald-Wies freuen sich auf Ihren Besuch

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