Tour, Pilgerweg Schwer

Mariazeller Weg 6. Tagesetappe

Den Hilmteich (Parkanlage) erreichen wir vom Stadtzentrum von Graz aus mit der Straßenbahnlinie 1. Der Weg führt uns über zur Basilika Mariatrost. Nächster Höhepunkt dieser abwechslungsreichen und spannenden Etappe: Der Schöckl, Hausberg der Grazer. Hier könnten Sie auf die Seilbahn "umsteigen", denn unser Weg nach Passail ist noch ein ganz schönes Stück. Wichtig: Unsere Beschreibung will sich nicht als detaillierte verstanden wissen. Wir möchten Ihnen nur gerne einen kleinen Vorgeschmack geben, um Sie auf diesen beeindruckenden Weg vorzubereiten. Wir empfehlen Ihnen aber auch, gute Reiseführer zu besorgen, oder gleich hier zu bestellen: Wanderführer Steirischer Mariazeller Weg



Auf den Purberg, auf dem die wunderschöne Basilika Mariatrost thront, führen uns 216 Stufen. Einst (1689) besaß Franz Caspar Conduzzi v. Heldenfeld das "Schneiderschloss", dem er 1693 eine Kapelle zubaute. Ein Gnadenbild lockte die Wallfahrer, so dass 1708 die Paulaner die Betreuung übernahmen. 1714 schließlich wurde mit dem Bau einer großen Kirche begonnen. Der eigentliche Adel dieser Kirche liegt in der einzigartigen Gliederung der Fassade wie der gesamten Baumasse, die sich mit dem sanften Schwung der umgebenden Hügel harmonisch verbindet. Heute gilt die Basilika als Hochform des Kaiserbarock und ist einer der bedeutendsten Marien-Wallfahrtsorte der Steiermark.

Der idyllische Heilklimatische Kurort St. Radegund liegt 15 km nordöstlich der Kulturhauptstadt Graz. Schon in der Zeit der Monarchie nutzte man die heilende Wirkung des Schonklimas und somit entwickelte sich St. Radegund zu einem weit über die Grenzen hinaus bekannten Luftkurort mit einem Kurbetrieb. Für Wallfahrer besonders attraktiv ist St. Radegund, weil sein Kalvarienberg als der schönste Volkskalvarienberg Österreichs gilt.

Ein weiterer Höhepunkt auf dieser Tour ist eine ehemalige Bergwerkssiedlung an der oberen Raab in Arzberg. Die Pfarrkirche „Heiliger Jakobus der Ältere“, wurde urkundlich 1242 erstmals erwähnt. Es erwartet Sie eine einfache Saalkirche mit Spiegelgewölbe und halbrundem Chorschluss. Der Pfarrhof bildet zusammen mit der Kirche und der Steinfigur von Johannes Nepomuk als Brunnen ein reizvolles Ensemble.

Unser nächster Treffpunkt, Passail, wurde 1220/30 von den Stubenbergern gegründet und liegt gut eingebettet zwischen Teichalm und Sommeralm. Diese Lage war auch der Grund, warum die Passailer bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts richtige Selbstversorger waren. Von „außen“ wurde nur das Salz gebracht. Hier erwartet Sie, neben hoher Lebens- und Genussqualität, die Dekanatspfarrkirche „Heiliger Veit“ (bis 1707 Hl. Michael). Der gotische Bau wurde übrigens in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts vollständig erneuert.

Tour Eigenschaften

Kondition
Technik
Erlebnis
Landschaft

Beste Jahreszeiten

Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember

Tour Details

elevation profile
33,7km Strecke
11:00h Dauer
1446m Aufstieg
1149m Abstieg
384m Tiefster Punkt
1436m Höchster Punkt

Ihre Anreise

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