Damenfächer mit Eichelhäherfedern | © UMJ N. Lackner Damenfächer mit Eichelhäherfedern | © UMJ N. Lackner

Sonderausstellung: Die Jagd ist weiblich

Die Jagd ist weiblich. Diana und Actaeon

Die Jagd war und ist nicht das alleinige Betätigungsfeld der Männer. Forscht man in der Geschichte, so war die Jagd sehr wohl auch von Frauen geprägt. Diese Art des Zeitvertreibens war ein Mittel, sich aus den Zwängen des adeligen Gesellschaftslebens zu befreien, man konnte u. a. lockerer mit Kleidungsvorschriften umgehen, „Frau“ war dabei. 

Mit FFP2-Maske zu Bär, Luchs und Wolf

Hier wird im jagdlichen Geschehen weiblichem Input großzügig Raum gewidmet. Nicht nur in der Jagdszene treten die Frauen (Waffen, Umgangsformen, Mode) immer stärker aus den Schatten der Männer. Es wird auch die weibliche Dominanz im Tierreich stark in den Fokus gerückt, etwa bei der Partnerwahl und zum Erhalt ihrer Art.   

Die historische Entwicklung dieses Themas beginnt aber schon in der Urgeschichte, setzt sich in der Mythologie bei der Jagdgöttin Diana und dem von ihr verwunschenen Actaeon fort und zeigt uns anhand von ausgewählten Persönlichkeiten, wie sich die Jagd entwickelt hat. In der Gegenwart wird der Anteil von Frauen in der Jagd von Jahr zu Jahr höher. Wir gehen auch der Frage nach, was von der Motivation her eine Jägerin von einem Jäger unterscheidet oder ob es keinen Unterschied gibt.

Umrahmt wird diese Sonderausstellung vom Zyklus Diana und Actaeon vom steirischen Künstler Gerald Brettschuh. Aktuelle Entwicklungen und Diskussionen abseits von Hochsitz und Wildtierlebensräumen, das Reproduktionsverhalten von Wildtieren und die sich daraus ergebenden sozialen Konsequenzen in der Tierwelt runden das Thema ab.

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